Schwangerschaftsstreifen vorbeugen: So hältst du deine Haut elastisch!
Eine Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit voller Vorfreude, Liebe und kleiner Wunder. Während dein Baby Tag für Tag wächst, vollbringt auch dein Körper wahre Höchstleistungen. Besonders deine Haut muss sich ständig anpassen und immer weiter dehnen, um dem heranwachsenden Leben Raum zu geben. Dabei können Schwangerschaftsstreifen entstehen – etwas, das viele werdende Mütter beschäftigt.
In diesem Beitrag erfährst du, wie Dehnungsstreifen entstehen, welche Rolle dein Bindegewebe dabei spielt und wie du deine Haut während der Schwangerschaft optimal unterstützen kannst, um Schwangerschaftsstreifen bestmöglich vorzubeugen.
Was ist das Bindegewebe?
- Das Bindegewebe stützt und schützt verschiedene Organe und Muskeln und hält sie an der richtigen Position.
- Zudem sorgt es dafür, dass Blut- und Lymphgefäße sowie Nerven gestützt und geleitet werden und dadurch Organe versorgt werden.
Für die Haut, insbesondere für deren Elastizität, spielt die Beschaffenheit des Bindegewebes eine besonders große Rolle. Das Bindegewebe der Haut besteht zu einem Großteil aus Elastin- und Kollagenfasern, das darüber entscheidet, wie fest die Haut ist. Je mehr Fasern im Gewebe vorhanden sind – also, je dichter das Netz aus Elastin- und Kollagenfasern ist, desto stabiler ist die Haut. Leider ist die Beschaffenheit des Bindegewebes von Frau zu Frau unterschiedlich und unterliegt gewissen Voraussetzungen und Einflüssen wie genetische Veranlagung, Alter, Ernährung, Bewegung, Rauchen und hormonelle Veränderungen.
Wie entstehen Schwangerschaftsstreifen?
- Genetische Veranlagung: diese entscheidet über die Beschaffenheit des Bindegewebes. Ein schwaches Bindegewebe neigt grundsätzlich eher zu Schwangerschaftsstreifen.
- Hormonspiegel: das Hormon Kortisol ist während der Schwangerschaft erhöht und kann die Elastizität des Bindegewebes verringern.
- Sehr schnelles Anwachsen des Bauchumfangs, z.B. auch bei Mehrlingsschwangerschaften
- Starke Gewichtszunahme
- Jüngere Frauen tendieren etwas stärker zu Schwangerschaftstreifen als ältere Schwangere. Das Bindegewebe bzw. die Kollagenfasern ältere Frauen sind „schlaffer“ und dadurch weniger anfällig für Überdehnung und Risse als „stabile, straffe“ Kollagenfasern von jungen Frauen.
Ab welcher Schwangerschaftswoche bekommt man Schwangerschaftsstreifen?
Wie viel Prozent der Frauen bekommen Schwangerschaftsstreifen?
Wie kann man Schwangerschaftsstreifen vorbeugen oder sogar verhindern?
Ernährung: Welche Nährstoffe stärken das Bindegewebe?
Bewegung: Wie hilft Sport gegen Schwangerschaftsstreifen?
Hautpflege: Worauf du achten musst, um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen?
Das richtige Öl gegen Schwangerschaftsstreifen ist entscheidend
Schwangerschaftsöl kaufen: Worauf kommt es an?
- Das Öl sollte keine bedenklichen Inhaltsstoffe wie Paraffine, Silikone, Farbstoffe oder PEG /PEG-Derivate enthalten – der Schutz der werdenden Mama und des ungeborenen Kindes haben immer höchste Priorität. Greife daher zu einem Produkt, das dir und deinem Baby höchste Reinheit und Hautverträglichkeit gewährt und mit natürlichen Ölen wirkt.
- Aus Sicherheitsgründen und zum Wohl des ungeborenen Babys ist es empfehlenswert, ein Schwangerschaftsöl ohne Vitamin A anzuwenden. Vitamin A ist ein wichtiges Vitamin auch während der Schwangerschaft. Allerdings kann es bei übermäßiger Aufnahme über Ernährung und Hautpflegeprodukte eine sogenannte teratogene, also fruchtschädigende, Wirkung haben.
- Essentielle Omega-Fettsäuren und hochwirksames Vitamin E verbessern die Hautelastizität nachweislich und sorgen damit für eine hervorragende Möglichkeit, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Während das Baby im Bauch der Mutter wächst, kann sich die Haut wunderbar dehnen, ohne zu reißen.
- Die Beanspruchung der Haut während der Schwangerschaft kann häufig zu Trockenheit, gereizter und juckender Haut führen. Daher sollte das Schwangerschaftsöl Wirkstoffe beinhalten, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und gleichzeitig pflegen und beruhigen.
- Vitamin E steigert die Hautelastizität und beugt Schwangerschaftsstreifen effektiv vor
- Natürliche Inhaltsstoffe wie Haferöl, Mandelöl und Jojobaöl pflegen und schützen die Haut
- Bisabolol und Aloe vera: beruhigen sanft die beanspruchte Haut, lindern Juckreiz und bewahren die Feuchtigkeit der Haut
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Massagen gegen Schwangerschaftsstreifen
- Anregung der Durchblutung
- Förderung der Hautelastizität
Eine bebilderte Anleitung zur Zupfmassage in der Schwangerschaft findest du hier.
Wechselduschen unterstützen das Bindegewebe
- Beginne mit einer angenehmen Dusche von ca. 2 Minuten.
- Stelle das Wasser kalt und führe den Wasserstrahl erst vom rechten Fuß ab bis zur Rückseite des Beines und des Pos. Wiederhole diesen Vorgang mit der linken Seite.
- Anschließend führe die kalte Duschbrause über den rechten Arm und dann über den linken. Beginne dabei immer an den Fingerspitzen und führe den Strahl langsam bis zur Schulter.
- Zuletzt kannst du noch Brust, Bauch und Rücken abduschen, aber bitte nur kurz. Danach werden die Vorgänge mit warmem (nicht heißem) Wasser durchgeführt. Der Wechsel von kalt auf warm kann gerne jeweils 2 x wiederholt werden.
Hautpflege nach der Geburt
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